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Was kostet ein Immobilienvideo? Preise, Faktoren, Beispiele
Ein Immobilienvideo startet bei DW Studio bei 790 Euro inklusive Mehrwertsteuer, reine Fotografie bei 450 Euro, umfassende Kombinationen für Luxusobjekte, Hotels und Resorts bei 1.490 Euro. Was den Endpreis darüber hinaus bewegt, ist keine Preistabelle, sondern eine Handvoll konkreter Faktoren — dieser Artikel benennt sie alle und sagt auch, was nicht im Preis steckt.
Alle neun Leistungen mit ihrem Einstiegspreis
| Leistung | Ab-Preis | Wofür sie gedacht ist |
|---|---|---|
| Immobilienfotografie | ab € 450 | HDR-Innen- und Außenaufnahmen für Portal und Exposé |
| Luftaufnahmen & Drohnenfotografie | ab € 450 | Lage, Grundstücksgrenzen und Umgebung aus der Luft |
| Architekturfotografie | ab € 550 | Gebäude als Entwurf gezeigt — für Planer und Bauunternehmen |
| Immobilienvideo | ab € 790 | Cineastischer Objektfilm mit nachvollziehbarer Reihenfolge |
| FPV-Drohnenvideo | ab € 890 | Ein durchgehender Flug durch das gesamte Objekt, ohne Schnitt |
| Social-Media-Content | ab € 790 | Kurze Hochformat-Clips für Instagram, TikTok und YouTube |
| Content für Bauträger | ab € 990 | Begleitende Produktion über mehrere Bauabschnitte |
| Luxusimmobilien-Marketing | ab € 1.490 | Foto, Film und FPV-Flug kombiniert an einem Drehtag |
| Hotel- & Resort-Marketing | ab € 1.490 | Zimmerkategorien, Außenanlagen und Areal für Direktbuchungen |
Die Staffelung folgt drei Gruppen: 450 bis 550 Euro für die fotografischen Leistungen, 790 bis 990 Euro für alles, was Bewegtbild mit Schnitt und Vertonung bedeutet, 1.490 Euro für die zielgruppenspezifischen Kombinationen, bei denen mehrere Formate an einem Termin entstehen. Innerhalb der ersten beiden Gruppen liegt oben, was mehr Zeit vor Ort oder mehr Schnittarbeit bindet: Architekturfotografie mehr als eine Objektstrecke, der durchgehende FPV-Flug mehr als ein geschnittener Objektfilm, die Begleitung eines Bauträgers über mehrere Abschnitte mehr als eine einzelne Produktion. Wo im jeweiligen Rahmen ein konkretes Projekt landet, entscheiden die Faktoren im nächsten Abschnitt.
Woraus sich der Preis tatsächlich zusammensetzt
- Objektgröße und DrehdauerEin Reihenhaus ist an einem Vormittag abgedreht, ein Anwesen mit Nebengebäuden und Außenanlagen nicht. Die Zeit vor Ort ist der größte einzelne Faktor.
- AnfahrtWird vorab eingerechnet, nicht nachträglich verrechnet — auch dann, wenn für den Flugort eine gesonderte Freigabe nötig ist.
- Anzahl der gelieferten FormateQuerformat für Portal und Exposé ist der Standard. Jede zusätzliche Fassung — Hochformat, Kurzversion, englische Fassung — bedeutet eigene Schnittarbeit.
- Kombination mehrerer LeistungenFoto, Film und Drohnenflug an einem Termin sind günstiger als drei getrennte Termine. Genau daraus entstehen die 1.490-Euro-Kombinationen.
- Umfang der ObjekteBei Hotels die Anzahl der Zimmerkategorien und Außenanlagen, bei Bauträgern die Anzahl der Bauabschnitte und die Termindichte über die Projektlaufzeit.
- TermindruckExpress-Lieferung ist auf Anfrage möglich und wird, wenn sie gewünscht ist, im Angebot ausgewiesen — nicht stillschweigend aufgeschlagen.
Was im Preis steckt — und was nicht
Enthalten ist: der Drehtermin mit dem kompletten Equipment, sämtliche Flugfreigaben und Genehmigungen, die Anfahrt, die vollständige Postproduktion inklusive einer Korrekturschleife sowie die Lieferung des plattformfertigen Materials in den vereinbarten Formaten — in der Regel innerhalb weniger Werktage nach dem Drehtermin. Gefilmt und geschnitten wird von derselben Person; es gibt keine Agenturstufe dazwischen, die mitverdient.
Nicht enthalten ist:
- RohmaterialSie erhalten den fertigen Film, nicht die unbearbeiteten Dateien. Wer Rohmaterial braucht, muss das vorab vereinbaren.
- Vorbereitung des ObjektsAufgeräumt und frei von persönlichen Gegenständen im Bild — das liegt beim Auftraggeber. Möblierung, Reinigung und Home Staging sind keine Leistung von DW Studio.
- Bearbeitung fremden MaterialsAufnahmen anderer Fotografen oder Filmer werden nicht nachbearbeitet oder mitgeschnitten.
- Unbegrenzte KorrekturrundenEine Korrekturschleife gehört dazu. Was darüber hinausgeht, wird vorher besprochen statt hinterher verrechnet.
Ein Punkt, der oft als versteckte Kostenfalle vermutet wird, ist keine: Wetterbedingte Verschiebungen kosten nichts. Wenn Regen, dichter Nebel oder starker Wind Außen- und Luftaufnahmen unmöglich machen, wird der Termin verschoben — ohne Zusatzkosten. Die Einzelheiten dazu stehen im Abschnitt zu Sonderfällen auf der Ablaufseite.
Drei typische Ausgangslagen und was dazu passt
Eigentumswohnung, Verkauf über ein Portal
Standardgrundriss, mittleres Preissegment, lokale Nachfrage. Hier holt eine sorgfältige Fotostrecke den größeren Teil der Wirkung — ein Film würde den Aufwand kaum rechtfertigen. Passende Leistung: Immobilienfotografie, ab € 450.
Einfamilienhaus mit Grundstück
Der Wert liegt zu einem guten Teil in Lage, Garten und Umgebung, die eine Fotostrecke nicht vermittelt. Passend ist ein Objektfilm, ergänzt um Aufnahmen aus der Luft: Immobilienvideo ab € 790, Luftaufnahmen ab € 450.
Villa oder Chalet im Premiumsegment
Internationale Interessenten, erste Besichtigung am Bildschirm, Bildsprache als Teil der Preiswahrnehmung. Hier entstehen Foto, Film und FPV-Flug sinnvollerweise an einem Drehtag: Luxusimmobilien-Marketing, ab € 1.490.
Diese drei Fälle sind Orientierung, kein Angebot. Sie zeigen aber das Muster, nach dem im Erstgespräch entschieden wird: Zuerst steht die Frage, was das Objekt zum Verkauf tatsächlich braucht, und erst danach die Frage, was es kostet. Wenn beide Fragen in dieser Reihenfolge beantwortet werden, ist der Preis am Ende selten das Thema, an dem eine Zusammenarbeit scheitert.
Warum hier keine Renditerechnung steht
An dieser Stelle stünde in vielen Preisartikeln eine Rechnung: So viel Prozent schneller verkauft, so viel mehr Anfragen, so viel höherer Abschlusspreis. Solche Zahlen kursieren reichlich — nur lassen sie sich für eine einzelne Produktion praktisch nie sauber belegen. Ob ein Objekt schnell verkauft wurde, hängt am Markt, am Preis, an der Lage und an der Maklerarbeit, und das Video ist einer von mehreren Faktoren.
Deshalb steht hier keine solche Zahl. Was sich belegen lässt, ist das Handwerk dahinter: über 1.100 FPV-Flüge, über 500 produzierte Videos, mehr als zehn Jahre Erfahrung, EU-zertifiziert und vollversichert. Was ein konkreter Film für ein konkretes Objekt bewirkt, ist eine Behauptung, sobald sie ohne Messung aufgestellt wird — und die gehört nicht in einen Artikel, der beim Thema Geld Vertrauen schaffen soll.
Warum der Preis erst nach dem Gespräch feststeht
Es wäre einfacher, drei Pakete mit fixen Zahlen zu veröffentlichen und alles hineinzupressen. Das Problem daran ist praktischer Natur: Zwei Objekte mit derselben Wohnfläche können völlig unterschiedlichen Aufwand bedeuten — je nachdem, ob das Grundstück befliegbar ist, ob eine Eigentümergemeinschaft zustimmen muss, ob das Objekt bewohnt ist und wie viele Fassungen des Materials am Ende gebraucht werden. Ein Pauschalpreis müsste diesen Unterschied entweder überall einpreisen oder ihn später nachverrechnen. Beides ist unangenehm, das zweite zusätzlich unfair.
Deshalb gilt hier ein anderes Modell: Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit klar benanntem Leistungsumfang — kein Stundensatz, keine Nachverrechnung. Was im Angebot steht, ist der Betrag, der am Ende verrechnet wird. Das Gespräch selbst ist unverbindlich und kostet nichts, und es endet gelegentlich mit der Empfehlung, ein günstigeres Format zu wählen oder gar keine Produktion zu beauftragen.
Wer vorab abschätzen will, welches Format sein Objekt überhaupt braucht, findet den Vergleich im Artikel FPV-Drohnenvideo, klassisches Immobilienvideo oder 360°-Rundgang? Die Übersicht über alle neun Leistungen steht unter Leistungen, weitere Detailfragen zu Preis, Anfahrt und Nutzung beantwortet die FAQ-Seite.